Kompetenz & Know how aus Augsburg rund um das Thema Erbrecht

Schon zu Lebzeiten ist es wichtig zu wissen, wie man seinen letzten Willen so gestaltet, dass ein Testament oder Erbvertrag auch wirklich das wiedergibt was man für seine Erben möchte. Professionelle Unterstützung ist aber auch für Erben, Vermächtnisnehmer oder Pflichtteilsberechtigte wichtig, die nach einem Todesfall wissen wollen, ob und in welchem Umfang sie bedacht wurden.

Die Kanzlei Ott & Partner, mit Sitz in Augsburg, ist seit vielen Jahren, ein fachkundiger Ansprechpartner zum Thema Erbrecht. Setzen Sie auf:

  • kompetenten Service,
  • Ihren ganz persönlichen Ansprechpartner,
  • beste Beratung
  • und das guten Gefühl, bei Problemen erfahrene Rechtsanwälte an Ihrer Seite zu wissen.
Rechtsanwälte

Wir unterstützen Sie in allen Bereichen des Erbrechts, insbesondere bei der Erstellung und Gestaltung von Testamenten und Erbverträgen, mit geübtem Blick auf Pflichtteilsproblematiken, Vermächtnissen und (erbschafts-)steuerlichen Optimierung.

Unser Ziel ist es, Ihre Rechte und Pflichten aufzuzeigen und zu wahren und, falls nötig, uns vor Gericht dafür einzusetzen.
Gerne tritt unser Expertenteam in Augsburg, auch als Mediator ein um einem kostspieligen, nervenaufreibenden und langwierigen Rechtsstreit auszuweichen.

Vertrauen Sie bei Fragen oder auch schon bei ersten Anzeichen eines Problems aus dem Bereich Erbrecht auf das Team von Ott & Partner! Wir stehen für ganzheitliche Betreuung sowie, Diskretion und langjährige Erfahrung – natürlich auch über die Grenzen Augsburgs hinaus.

Gerne beantworten wir Ihnen im Folgenden, die 4 häufigsten Fragen zum Erbrecht:

  1. Wie erstelle ich ein Testament? Direkt zur Antwort
  2. Was ist der Unterschied zwischen einem Testament und einem Erbvertrag? Direkt zur Antwort
  3. Ich wurde enterbt – wie hoch ist mein Pflichtteil? Direkt zur Antwort
  4. Was bedeutet Pflichtteilsverzicht und Pflichtteilsergänzungsanspruch? Direkt zur Antwort

1. Wie erstelle ich ein Testament?

Das Testament bildet die bekannteste und damit auch gängigste Form der letztwilligen Verfügung. Der spätere Erblasser kann jederzeit ein Testament errichten und hiermit definieren, wer in welcher Form am Erbe beteiligt wird. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als Erbeinsetzung.

Gemäß Paragraph 1937 BGB wird ein Testament stets einseitig und persönlich durch den Erblasser erstellt und bedarf somit keiner zweiten Partei. Einzige Ausnahme bildet hier das gemeinschaftliche Testament bzw. Berliner Testament zwischen Ehegatten.

In Bezug auf die Form der Errichtung eines Testaments hat der Erblasser grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Das eigenhändige Testament wird handschriftlich durch den Erblasser selbst verfasst und unterschrieben und allein von diesem errichtet. Im Gegensatz dazu erfordert ein öffentliches Testament die notarielle Beurkundung.

  • Möchten Sie ein Testament errichten oder überlegen Sie ob ein gemeinschaftliches Testament das Richtige für Sie ist? Brauchen Sie Unterstützung bei der Ausformulierung Ihres Testaments? Gerne helfen Ihnen unsere Experten telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (nahe Bahnhof) weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821 50301-0.

2. Was ist der Unterschied zwischen einem Testament und einem Erbvertrag?

Sowohl Testament als auch Erbvertrag sind letztwillige Verfügungen. Im Gegensatz zu einem Testament, das grundsätzlich einseitig erklärt wird, handelt es sich bei dem Erbvertrag – wie der Name schon sagt – um ein mehrseitiges Rechtsgeschäft an dem mindestens zwei Parteien beteiligt sind. Erblasser und Erben schließen den Erbvertrag also gemeinsam ab.

Außerdem bedarf der Erbvertrag zwingend der notariellen Beurkundung, wohingegen ein Testament jederzeit persönlich durch den Erblasser errichtet und geändert werden kann. Erblasser und Erbe müssen also den Erbvertrag also immer notariell beurkunden lassen.

  • Brauchen Sie Unterstützung bei der Wahl welche letztwillige Verfügung besser zu Ihnen passt oder haben Sie Fragen zu den Vor- und Nachteilen eines Testaments bzw. Erbvertrages? Brauchen Sie Hilfe bei der Ausformulierung ihrer letztwilligen Verfügung?  Gerne helfen Ihnen unsere Experten telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (nahe Bahnhof) weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821 50301-0.

3. Ich wurde enterbt – wie hoch ist mein Pflichtteil?

„Ich habe dich in meinem Testament enterbt!“ – So oder so ähnlich hört man es immer wieder von Erblassern. Doch was genau dieser Satz bedeutet und ob damit die potentiellen Erben wirklich „leer“ ausgehen wissen viele nicht. Grundsätzlich kann der Erblasser frei über seinen Nachlass entscheiden, also auch ob er einen Angehörigen gerade nicht bedenken möchte. Gründe dafür muss er keine angeben.

Auch wenn der Erblasser nahe Angehörige enterbt hat, haben sie zumindest Anspruch auf einen Teil des Vermögens, den Pflichtteil. Das basiert auf dem Gedanken, dass der Erblasser für seine nahen Angehörigen auch nach seinem Tod Fürsorgepflichten hat. Dieser besondere Schutz gilt aber nur für nächste Angehörige.

Pflichtteilberechtigt sind laut Bürgerlichem Gesetzbuch (§ 2303 BGB):

  • Kinder, unabhängig davon, ob sie nichtehelich oder adoptiert sind;
  • Ehegatten, wenn zum Zeitpunkt des Erbfalls die Ehe noch wirksam bestand;
  • Partner einer eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft;
  • Eltern des Erblassers, sofern dieser selbst keine Kinder hatte.
  • Enkel und Urenkel, wenn sie von der Erbfolge ausgeschlossen sind und deren Eltern nicht mehr leben.

Die Höhe des Pflichtteils beläuft sich immer auf die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Bei der Berechnung werden alle Verwandten berücksichtigt, die ohne eine letztwillige Verfügung nach der gesetzlichen Erbfolge erben würden. Ausschlaggebend für die Berechnung ist damit natürlich auch die Höhe des Nachlasses.

  • Brauchen Sie Unterstützung bei der Berechnung des Pflichtteils oder der Bestimmung der Höhe des Nachlasses? Gerne helfen Ihnen unsere Experten telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (nahe Bahnhof) weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821 50301-0.

4. Was bedeutet Pflichtteilsverzicht und Pflichtteilsergänzungsanspruch?

a) Pflichtteilsverzicht § 2346 II BGB
Grundsätzlich gilt, dass der Pflichtteil dem Pflichtteilsberechtigten nicht entzogen werden kann (siehe Frage 3), ausgenommen der Pflichtteilsberechtigte hat sich eines schweren Pflichtverstoßes gegenüber dem Erblasser schuldig gemacht gem. § 2333 BGB (z.B. nach dem Leben trachten).
Es ist jedoch möglich per notariellem Vertrag zwischen dem Pflichtteilsberechtigtem und dem Erblasser auf den Pflichtteil ganz oder teilweise, ggf. gegen Zahlung einer Abfindung, zu verzichten. Dieses Mittel wird häufig gewählt um sicherzustellen, dass die Unternehmensübergabe an ein Kind nicht durch spätere Pflichtteilsforderungen eines anderen Kindes gefährdet wird oder im Bereich des Berliner Testaments zur Absicherung des überlebenden Ehegattens.

b) Pflichtteilsergänzungsanspruch § 2325 BGB
Viele denken, sie könnten das Problem Pflichtteil durch Schenkungen umgehen. Dem hat der Gesetzgeber mit dem sogenannten Pflichtteilsergänzungsanspruch weitgehend einen Riegel vorgeschoben. Sogenannte Vorschenkungen (also Schenkungen durch den Erblasser an Dritte vor dem Erbfall) werden auf den Pflichtteil angerechnet (der Pflichtteil erhöht sich also um den Betrag des geschenkten Gegenstands), wenn die Schenkung noch keine 10 Jahre zurückliegt. Nach 10 Jahren sind Vorschenkungen unbeachtlich. Der Betrag wird in jedem Jahr um 1/12 abgeschmolzen (im 2 Jahr nach der Schenkung wird diese also nur noch mit 90% in Anrechnung gebracht).
Die Abschmelzung greift nicht, falls der Schenker sich wesentliche Rechte (Nießbrauch, Wohnrecht etc. ) vorbehalten hat.

  • Brauchen Sie Unterstützung im Hinblick auf Pflichtteilsverzichte oder der Berechnung des Pflichtteilsergänzungsanspruchs? Gerne helfen Ihnen unsere Experten telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (nahe Bahnhof) weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821 50301-0.

Haben Sie eventuell schon ein konkretes Anliegen oder weitere Fragen? 

Setzen Sie sich gerne mit unserem Team in Augsburg in Verbindung. Wir unterstützen Sie zu allen Themen des Erbrechts und informieren Sie umfassend und verbindlich.

 

Kontaktieren Sie uns als Anwalt gerne unter der Nummer
0821 50301-0, sofern wir Ihr Interesse geweckt haben.

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Gerne beantworten wir Ihnen im Folgenden, die 5 häufigsten Fragen zum Arbeitsrecht:

Ein klares NEIN. Es gibt jedoch gesetzliche Mindestfristen. 

Laut Paragraf 622 des BGB gilt allgemein, dass ein Arbeitnehmer bei Kündigung die gesetzliche Frist von 4 Wochen (jeweils zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats) beachten muss. Im Arbeitsvertrag kann aber eine längere Kündigungsfrist vereinbart sein, die dann auch eingehalten werden muss. Falls der Arbeitgeber kündigen möchte, dann müssen auch Beschäftigungsdauer und Alter des Arbeitnehmers berücksichtigt werden. Wichtig ist, dass eine Kündigung grundsätzlich schriftlich zu erfolgen hat.

Ausnahmen bei den Kündigungsfristen bestehen in der Probezeit. Hier beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen. Das Gleiche gilt auch bei außerordentlichen Kündigungen. Dort hängt es von verschiedenen Faktoren ab, die es im Einzelfall, gerne durch unseren Arbeitsrecht Experten, zu prüfen gilt. Hier kommen Sachverhalte wie Diebstahl, Arbeitsverweigerung oder Urlaubsantritt ohne Genehmigung infrage.

  • Haben Sie ein Problem mit einer Kündigung? Gerne helfen Ihnen unsere Experten telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (nahe Bahnhof) weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821-503010. 

Überstunden können vom Arbeitgeber, im zulässigen Rahmen, gefordert werden, sofern dies im Arbeits- oder Tarifvertrag oder in der Betriebsvereinbarung explizit angegeben ist. Außerdem gibt es unvorhergesehene Ausnahmesituationen (Notfälle oder Schadensabwehr) bei denen der Arbeitgeber Überstunden anordnen kann.

Wenn der Arbeitnehmer zulässige Überstunden ablehnt, kann eine Abmahnung und sogar eine Kündigung seitens des Arbeitgebers erfolgen. Dies gilt es im Einzelfall zu klären, am besten mithilfe von unseren Arbeitsrecht Spezialisten in Augsburg. Falls es sich um unzulässige Überstunden handelt, kann der Arbeitnehmer nicht rechtlich dazu verpflichtet werden.

Klar ist jedoch, dass vom Arbeitgeber angeordnete Überstunden bezahlt werden müssen oder ein Freizeitausgleich erfolgen muss.

  • Sie haben hierzu Fragen oder bereits ein Problem anstehen?
    Gerne helfen Ihnen unsere Spezialisten telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (nahe Bahnhof) weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821-50301-0.

In Deutschland dient das Arbeitszeugnis als wichtiger Nachweis über Qualifikationen und Leistungen in der vorherigen Stelle. Da es stets wohlwollend formuliert sein soll, ist es wichtig zu wissen, was darf in einem Zeugnis stehen und wie sollte es formuliert werden.

Im Verdachtsfall besteht das Recht, eine Korrektur beim ehemaligen Arbeitgeber anzufordern. Hier sollte genau geprüft werden, was korrigiert werden muss und was nicht. Wir empfehlen grundsätzlich, bevor schriftlich Widerspruch eingelegt wird, das persönliche Gespräch zu suchen. Falls ein solches Gespräch nicht erfolgreich verläuft oder, aus welchen Gründen auch immer, nicht stattfinden konnte, suchen Sie sich die Beratung durch einen Anwalt aus unserer Kanzlei mit einer Expertise zum Thema Arbeitsrecht. 

  • Sie müssen ein Zeugnis erstellen und haben hierzu Fragen?
    Natürlich helfen Ihnen unsere Experten gerne telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (nahe Bahnhof) weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821-50301-0.

Die Abmahnung informiert den Arbeitnehmer über ein Fehlverhalten und droht mit der Kündigung bei weiteren Verstößen. Die Abmahnung sollte daher unbedingt schriftlich erfolgen, aber auch eine mündliche Abmahnung ist möglich.

Die Abmahnung sollte den beanstandeten Sachverhalt, Hinweis auf Pflichtverletzung, Aufforderung zur Verhaltensänderung und Information über mögliche Konsequenzen beinhalten. Weiterhin sollte der Empfänger, der Absender sowie der zeitliche Rahmen des Vorfalls berücksichtigt sein.

Wussten Sie, dass die Wirkung einer Abmahnung normalerweise innerhalb von ein bis zwei Jahren erlischt, teilweise sogar bereits nach einem halben Jahr? Es ist jedoch stets eine Frage des Einzelfalls, den unser Spezialisten-Team für Arbeitsrecht, gerne für Sie überprüft.

  • Sie haben eine Abmahnung erhalten oder wollen eine aussprechen?
    Dann sollten Sie zeitnah reagieren. Gerne helfen Ihnen unsere Experten telefonisch oder persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821-50301-0.

Dem Arbeitnehmer stehen laut Bundesurlaubsgesetz insgesamt 24 Werktage zu. Dabei zählen alle Tage außer Sonn- und Feiertage als Werktage. Falls nur an fünf Tagen pro Woche gearbeitet wird, dann reduziert sich dieser Anspruch auf 20 Arbeitstage. 

Seinen vollen Anspruch auf Urlaub, hat ein Arbeitnehmer sobald er sechs Monate in seiner Firma beschäftigt ist. Vorher wird dieser nur anteilig für jeden Monat Betriebszugehörigkeit angerechnet. Bei Erkrankung im Urlaub (mit ärztlichem Attest) werden diese Tage nicht vom Jahresurlaub abgezogen. 

  • Sie haben weitere Fragen zum Urlaubsanspruch?
    Unsere Experten helfen gerne telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821-50301-0.
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