Kompetenz & Know how aus Augsburg rund um das Thema Arbeitsrecht

Die Kanzlei Ott & Partner, mit Sitz in Augsburg, ist seit vielen Jahren, ein fachkundiger Ansprechpartner zum Thema Arbeitsrecht.

Ihr fachkundiger Ansprechpartner

Die Kanzlei Ott & Partner, mit Sitz in Augsburg, ist seit vielen Jahren, ein fachkundiger Ansprechpartner zum Thema Arbeitsrecht.

  • Setzen Sie auf einen kompetenten Service,
  • Ihren ganz persönlichen Ansprechpartner, 
  • eine beste Beratung
  • und dem guten Gefühl, bei Problemen erfahrene Juristen auf Ihrer Seite zu wissen

Für Arbeitgeber und -nehmer

Wir unterstützen beim Thema Arbeitsrecht sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber.
Unser Ziel ist es, Ihre Rechte und Pflichten aufzuzeigen und zu wahren und, falls nötig, uns vor Gericht dafür einzusetzen.
Gerne tritt unser Expertenteam in Augsburg, auch als Mediator ein um ein kostspieligen, nervenaufreibenden und langwierigen Rechtsstreit auszuweichen.

Vertrauen Sie bei Fragen oder auch schon bei ersten Anzeichen eines Problems aus dem Bereich Arbeitsrechts auf das Team von Ott & Partner! Wir stehen für ganzheitliche Betreuung sowie, Diskretion und langjährige Erfahrung – natürlich auch über die Grenzen Augsburgs hinaus.

Gerne beantworten wir Ihnen im Folgenden, die 5 häufigsten Fragen zum Arbeitsrecht:

1. Sind alle Kündigungsfristen gleich?

2. Überstunden ohne Ende?

3. Was sagt das Arbeitsrecht zu einem schlechten Arbeitszeugnis?

4. Was muss eine Abmahnung enthalten?

5. Wieviel Urlaubsanspruch ist vorgeschrieben?

1. Sind alle Kündigungsfristen gleich?

Ein klares NEIN. Es gibt jedoch gesetzliche Mindestfristen. 

Laut Paragraf 622 des BGB gilt allgemein, dass ein Arbeitnehmer bei Kündigung die gesetzliche Frist von 4 Wochen (jeweils zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats) beachten muss. Im Arbeitsvertrag kann aber eine längere Kündigungsfrist vereinbart sein, die dann auch eingehalten werden muss. Falls der Arbeitgeber kündigen möchte, dann müssen auch Beschäftigungsdauer und Alter des Arbeitnehmers berücksichtigt werden. Wichtig ist, dass eine Kündigung grundsätzlich schriftlich zu erfolgen hat.

Ausnahmen bei den Kündigungsfristen bestehen in der Probezeit. Hier beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen. Das Gleiche gilt auch bei außerordentlichen Kündigungen. Dort hängt es von verschiedenen Faktoren ab, die es im Einzelfall, gerne durch unseren Arbeitsrecht Experten, zu prüfen gilt. Hier kommen Sachverhalte wie Diebstahl, Arbeitsverweigerung oder Urlaubsantritt ohne Genehmigung infrage.

  • Haben Sie ein Problem mit einer Kündigung? Gerne helfen Ihnen unsere Experten telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (nahe Bahnhof) weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821 50301-0.

2. Überstunden ohne Ende?

Überstunden können vom Arbeitgeber, im zulässigen Rahmen, gefordert werden, sofern dies im Arbeits- oder Tarifvertrag oder in der Betriebsvereinbarung explizit angegeben ist. Außerdem gibt es unvorhergesehene Ausnahmesituationen (Notfälle oder Schadensabwehr) bei denen der Arbeitgeber Überstunden anordnen kann.

Wenn der Arbeitnehmer zulässige Überstunden ablehnt, kann eine Abmahnung und sogar eine Kündigung seitens des Arbeitgebers erfolgen. Dies gilt es im Einzelfall zu klären, am besten mithilfe von unseren Arbeitsrecht Spezialisten in Augsburg. Falls es sich um unzulässige Überstunden handelt, kann der Arbeitnehmer nicht rechtlich dazu verpflichtet werden.

Klar ist jedoch, dass vom Arbeitgeber angeordnete Überstunden bezahlt werden müssen oder ein Freizeitausgleich erfolgen muss.

  • Sie haben hierzu Fragen oder bereits ein Problem anstehen?
    Gerne helfen Ihnen unsere Spezialisten telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (nahe Bahnhof) weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821 50301-0. 

 3. Was sagt das Arbeitsrecht zu einem schlechten Arbeitszeugnis?

In Deutschland dient das Arbeitszeugnis als wichtiger Nachweis über Qualifikationen und Leistungen in der vorherigen Stelle. Da es stets wohlwollend formuliert sein soll, ist es wichtig zu wissen, was darf in einem Zeugnis stehen und wie sollte es formuliert werden.

Im Verdachtsfall besteht das Recht, eine Korrektur beim ehemaligen Arbeitgeber anzufordern. Hier sollte genau geprüft werden, was korrigiert werden muss und was nicht. Wir empfehlen grundsätzlich, bevor schriftlich Widerspruch eingelegt wird, das persönliche Gespräch zu suchen. Falls ein solches Gespräch nicht erfolgreich verläuft oder, aus welchen Gründen auch immer, nicht stattfinden konnte, suchen Sie sich die Beratung durch einen Anwalt aus unserer Kanzlei mit einer Expertise zum Thema Arbeitsrecht. 

  • Sie müssen ein Zeugnis erstellen und haben hierzu Fragen?
    Natürlich helfen Ihnen unsere Experten gerne telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (nahe Bahnhof) weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821 50301-0.

4. Was muss eine Abmahnung enthalten?

Die Abmahnung informiert den Arbeitnehmer über ein Fehlverhalten und droht mit der Kündigung bei weiteren Verstößen. Die Abmahnung sollte daher unbedingt schriftlich erfolgen, aber auch eine mündliche Abmahnung ist möglich.

Die Abmahnung sollte den beanstandeten Sachverhalt, Hinweis auf Pflichtverletzung, Aufforderung zur Verhaltensänderung und Information über mögliche Konsequenzen beinhalten. Weiterhin sollte der Empfänger, der Absender sowie der zeitliche Rahmen des Vorfalls berücksichtigt sein.

Wussten Sie, dass die Wirkung einer Abmahnung normalerweise innerhalb von ein bis zwei Jahren erlischt, teilweise sogar bereits nach einem halben Jahr? Es ist jedoch stets eine Frage des Einzelfalls, den unser Spezialisten-Team für Arbeitsrecht, gerne für Sie überprüft.

  • Sie haben eine Abmahnung erhalten oder wollen eine aussprechen?
    Dann sollten Sie zeitnah reagieren. Gerne helfen Ihnen unsere Experten telefonisch oder persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821 50301-0.

5. Wieviel Urlaubsanspruch ist vorgeschrieben?

Dem Arbeitnehmer stehen laut Bundesurlaubsgesetz insgesamt 24 Werktage zu. Dabei zählen alle Tage außer Sonn- und Feiertage als Werktage. Falls nur an fünf Tagen pro Woche gearbeitet wird, dann reduziert sich dieser Anspruch auf 20 Arbeitstage. 

Seinen vollen Anspruch auf Urlaub, hat ein Arbeitnehmer sobald er sechs Monate in seiner Firma beschäftigt ist. Vorher wird dieser nur anteilig für jeden Monat Betriebszugehörigkeit angerechnet. Bei Erkrankung im Urlaub (mit ärztlichem Attest) werden diese Tage nicht vom Jahresurlaub abgezogen. 

  • Sie haben weitere Fragen zum Urlaubsanspruch?
    Unsere Experten helfen gerne telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821 50301-0. 

Selbstverständlich sollten alle arbeitsrechtlichen Fragen und Probleme stets genauer betrachtet und unterschieden werden können. Nicht jeder Fall lässt sich pauschal beantworten und gleicht einem anderen Fall.

Es gibt die unterschiedlichsten Regelungen, die z.B. an die persönlichen Begebenheiten des Arbeitnehmers gebunden sind wie zum Beispiel: Dauer des bestehenden Arbeitsvertrags, Krankenstand, evtl. besonderer Kündigungsschutz usw..

Es gibt also viele weitere Fragen rund um das Thema Arbeitsrecht. Manche sind komplexer als andere, doch unser Juristen-Team ist nicht nur fachkundig, sondern auch geübt darin, komplexe Themen auf den Punkt zu bringen. 

Haben Sie eventuell schon ein konkretes Anliegen oder weitere Fragen? 

Setzen Sie sich gerne mit unserem Team in Augsburg in Verbindung. Wir unterstützen Sie zu allen Themen des Arbeitsrechts und informieren Sie umfassend und verbindlich.

 

Kontaktieren Sie uns als Anwalt gerne unter der Nummer
0821 50301-0, sofern wir Ihr Interesse geweckt haben.

Titelmotiv: © Gettyimages, ilkercelik

Gerne beantworten wir Ihnen im Folgenden, die 5 häufigsten Fragen zum Arbeitsrecht:

Ein klares NEIN. Es gibt jedoch gesetzliche Mindestfristen. 

Laut Paragraf 622 des BGB gilt allgemein, dass ein Arbeitnehmer bei Kündigung die gesetzliche Frist von 4 Wochen (jeweils zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats) beachten muss. Im Arbeitsvertrag kann aber eine längere Kündigungsfrist vereinbart sein, die dann auch eingehalten werden muss. Falls der Arbeitgeber kündigen möchte, dann müssen auch Beschäftigungsdauer und Alter des Arbeitnehmers berücksichtigt werden. Wichtig ist, dass eine Kündigung grundsätzlich schriftlich zu erfolgen hat.

Ausnahmen bei den Kündigungsfristen bestehen in der Probezeit. Hier beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen. Das Gleiche gilt auch bei außerordentlichen Kündigungen. Dort hängt es von verschiedenen Faktoren ab, die es im Einzelfall, gerne durch unseren Arbeitsrecht Experten, zu prüfen gilt. Hier kommen Sachverhalte wie Diebstahl, Arbeitsverweigerung oder Urlaubsantritt ohne Genehmigung infrage.

  • Haben Sie ein Problem mit einer Kündigung? Gerne helfen Ihnen unsere Experten telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (nahe Bahnhof) weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821-503010. 

Überstunden können vom Arbeitgeber, im zulässigen Rahmen, gefordert werden, sofern dies im Arbeits- oder Tarifvertrag oder in der Betriebsvereinbarung explizit angegeben ist. Außerdem gibt es unvorhergesehene Ausnahmesituationen (Notfälle oder Schadensabwehr) bei denen der Arbeitgeber Überstunden anordnen kann.

Wenn der Arbeitnehmer zulässige Überstunden ablehnt, kann eine Abmahnung und sogar eine Kündigung seitens des Arbeitgebers erfolgen. Dies gilt es im Einzelfall zu klären, am besten mithilfe von unseren Arbeitsrecht Spezialisten in Augsburg. Falls es sich um unzulässige Überstunden handelt, kann der Arbeitnehmer nicht rechtlich dazu verpflichtet werden.

Klar ist jedoch, dass vom Arbeitgeber angeordnete Überstunden bezahlt werden müssen oder ein Freizeitausgleich erfolgen muss.

  • Sie haben hierzu Fragen oder bereits ein Problem anstehen?
    Gerne helfen Ihnen unsere Spezialisten telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (nahe Bahnhof) weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821-50301-0.

In Deutschland dient das Arbeitszeugnis als wichtiger Nachweis über Qualifikationen und Leistungen in der vorherigen Stelle. Da es stets wohlwollend formuliert sein soll, ist es wichtig zu wissen, was darf in einem Zeugnis stehen und wie sollte es formuliert werden.

Im Verdachtsfall besteht das Recht, eine Korrektur beim ehemaligen Arbeitgeber anzufordern. Hier sollte genau geprüft werden, was korrigiert werden muss und was nicht. Wir empfehlen grundsätzlich, bevor schriftlich Widerspruch eingelegt wird, das persönliche Gespräch zu suchen. Falls ein solches Gespräch nicht erfolgreich verläuft oder, aus welchen Gründen auch immer, nicht stattfinden konnte, suchen Sie sich die Beratung durch einen Anwalt aus unserer Kanzlei mit einer Expertise zum Thema Arbeitsrecht. 

  • Sie müssen ein Zeugnis erstellen und haben hierzu Fragen?
    Natürlich helfen Ihnen unsere Experten gerne telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (nahe Bahnhof) weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821-50301-0.

Die Abmahnung informiert den Arbeitnehmer über ein Fehlverhalten und droht mit der Kündigung bei weiteren Verstößen. Die Abmahnung sollte daher unbedingt schriftlich erfolgen, aber auch eine mündliche Abmahnung ist möglich.

Die Abmahnung sollte den beanstandeten Sachverhalt, Hinweis auf Pflichtverletzung, Aufforderung zur Verhaltensänderung und Information über mögliche Konsequenzen beinhalten. Weiterhin sollte der Empfänger, der Absender sowie der zeitliche Rahmen des Vorfalls berücksichtigt sein.

Wussten Sie, dass die Wirkung einer Abmahnung normalerweise innerhalb von ein bis zwei Jahren erlischt, teilweise sogar bereits nach einem halben Jahr? Es ist jedoch stets eine Frage des Einzelfalls, den unser Spezialisten-Team für Arbeitsrecht, gerne für Sie überprüft.

  • Sie haben eine Abmahnung erhalten oder wollen eine aussprechen?
    Dann sollten Sie zeitnah reagieren. Gerne helfen Ihnen unsere Experten telefonisch oder persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg (weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821-50301-0.

Dem Arbeitnehmer stehen laut Bundesurlaubsgesetz insgesamt 24 Werktage zu. Dabei zählen alle Tage außer Sonn- und Feiertage als Werktage. Falls nur an fünf Tagen pro Woche gearbeitet wird, dann reduziert sich dieser Anspruch auf 20 Arbeitstage. 

Seinen vollen Anspruch auf Urlaub, hat ein Arbeitnehmer sobald er sechs Monate in seiner Firma beschäftigt ist. Vorher wird dieser nur anteilig für jeden Monat Betriebszugehörigkeit angerechnet. Bei Erkrankung im Urlaub (mit ärztlichem Attest) werden diese Tage nicht vom Jahresurlaub abgezogen. 

  • Sie haben weitere Fragen zum Urlaubsanspruch?
    Unsere Experten helfen gerne telefonisch aber auch persönlich in unserer Kanzlei in Augsburg weiter. Vereinbaren Sie einen Termin unter 0821-50301-0.
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